Liebe Freunde, Helfer und Spender des Freundeskreises Maria Goretti e.V.!

Vor zweieinhalb Jahren hat Hildegard Bayerl ihre selbstlose und großartige Tätigkeit als Geschäftsführerin des FMG seit der Gründung im September 1976 beendet, weil ihre Kräfte nachgelassen haben: mit damals fast 90 Jahren nicht verwunderlich – vielmehr Grund zum Dank,
dass der HERR ihr die Gnade geschenkt hat, sich bis dahin noch mit aller Kraft einsetzen zu können.

Da die Erstellung unserer Zeitschrift FMG-INFORMATION seit 2019 beendet ist und da nach der Schließung des FMG-Büros in München-Pasing im Frühjahr 2021 auch kein Verschicken von Rundbriefen möglich ist,
ist dies nun der Weg, um Ihnen allen mitzuteilen,

dass Hildegard Bayerl am 20. September 2021
 –
acht Tage nach Vollendung ihres 92. Lebensjahres
und drei Tage nach dem Gedenktag der hl. Hildegard von Bingen, ihrer Namenspatronin –
vom HERRN heimgerufen worden ist.

Am Donnerstag, 30. September, wird in München in der alten Pasinger Kirche Maria Geburt (Engelbertstraße/Am Klostergarten) um 9.45 Uhr das hl. Messopfer für sie dargebracht werden und um 11.15 Uhr wird sie auf dem Pasinger Friedhof (Haidelweg/Lampertstraße) beigesetzt.

Wunsch der Verstorbenen im Hinblick auf ihren Tod, schon vor längerer Zeit immer wieder geäußert, ist die Bitte um das Gebet für sie und – an die Priesterfreunde gerichtet – um den priesterlichen Segen.

 

 

 

 

 

  

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Gott der Herr rief in Seine Ewigkeit heim

Hildegard Bayerl

*12.9.1929              + 20.9.2021

 

Hildegard Marie Bayerl, geboren in Brod, Kreis Budweis in Tschechien, verlor ihre Mutter 1943; der Vater war 1945 vermisst. Bei der Vertreibung kam sie mit Verwandten nach Unterfranken, wo sie 1948 das Abitur machte. Nach einer Ausbildung als Seelsorgshelferin war sie 1956 bis 1959 Diözesanjugendführerin in der Diözese Würzburg, absolvierte eine Krankenschwestern­ausbildung und war in diesem Dienst tätig. Nach einem Pädagogikstudium wirkte sie dann als Lehrerin.

Schon in dieser Zeit legte sie Zeugnis ab gegen die modernistische Theologie und für das Lebensrecht und meldete sich in Leserbriefen und Zeitschriftenartikeln zu Wort.

1976 verließ sie im Protest gegen die schulische Sexual„erziehung“ den Schuldienst und wirkte in dem von ihr im September 1976 mitgegründeten „Freundeskreis Maria Goretti e. V.“ unermüdlich bis 2019 als Geschäftsführerin mit vielfältigem Einsatz.

Fest im katholischen Glauben verankert, war ihr die gläubige, reine Erziehung der Kinder und Jugendlichen ein Herzensanliegen.

Der Herr lohne ihr all ihren Einsatz für die Kirche und die Reinheit der jungen Menschen und schenke ihr die ewige Freude!

Für den Freundeskreis Maria Goretti e. V., München

Georg Humpert                  P. Manfred Amann